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Die Dorn-Breuss-Methode
Die Breuss-Massage ist eine Massage entlang der Wirbelsäule. Möchte man die Wirbel wieder einrenken, ist sie eine wunderbare Vorbereitung, da sie total entspannt. Sie hat meiner Meinung nach aber auch einen hohen eigenständigen Wert, da neben der Wirbelsäule der Blasenmeridian entlang führt, mit Kontaktpunkten zu allen anderen Meridianen. Das heißt, mit einer Breuss-Massage kann ich alle Energien im Körper erreichen und ausgleichen !
Rudolf Breuss Rudolf Breuss (1899-1990) war ein Naturheilkundiger und Volksmedizinexperte mit sehr viel Erfahrung. Er wurde bekannt durch seine „42 Tage Saft-Fastenkur” bei Leukämie und Krebs, mit der er sehr erfolgreich war. Er war der Meinung, dass den meisten Menschen mit Bandscheibenschäden und sonstigen Rückenproblemen auch schmerzlos und ohne Operationen geholfen werden könne. Sein Ansatz war, dass es keine „verbrauchten” beziehungsweise „abgenutzten” sondern lediglich „degenerierte” Bandscheiben gibt. Er benutzte folgenden Vergleich: Wenn man auf einen Schwamm ein 50-Kilo-Gewicht legt, ist dieser nach einigen Wochen nur noch eine dünne Platte. Legt man ihn jedoch wieder ins Wasser, dann kann der Schwamm sich wieder bis zu seiner ursprünglichen Größe auffüllen. Aus diesen Überlegungen und Erkenntnissen entwickelte er die nach ihm benannte Massage. Das gleiche wie mit dem Schwamm geschieht bei der Breuss-Massage mit wärmendem Johanneskrautöl oder mit einer anderen tiefenwirksamen Ölmischung.
Dieter Dorn Die Familie Dorn bewirtschaftete im Allgäu einen Bauernhof und ein Sägewerk. Für diese anstrengende Arbeit ist körperliche Gesundheit (Fitness!), die wichtigste Voraussetzung. Eines Tages bekam Dieter Dorn einen Hexenschuss und konnte nicht mehr arbeiten. Da erinnerte er sich, dass er von einem alten Mann aus dem Nachbardorf gehört hatte, der solche Beschwerden auf eine merkwürdige Art und Weise, schmerzlos und rasch heilte. Dieter Dorn suchte ihn auf und wurde geheilt – mit einem Daumendruck ! Als er von dem alten Mann wissen wollte, ob man diese Art der Behandlung lernen könne, antwortete der: „Du brauchst es nicht lernen, du kannst es.” Und er forderte Dieter Dorn auf, mit dieser Methode weiterzuarbeiten, da er selbst nicht mehr lange leben würde. Wenige Monate später starb der alte Mann an Krebs, was für Dieter Dorn bedeutete, dass er sich „seine Methode” tatsächlich selbst erarbeiten musste. Dorns erste Patientin war seine Frau, die seit Jahren an Kopfschmerzen und Hexenschuss gelitten hatte – nach seiner Behandlung waren die Beschwerden weg und kamen nicht wieder. Das gab ihm den Mut, seine Methode auch an Nachbarn und Freunden anzuwenden – stets erfolgreich. Dieter Dorn grenzt seine Methode streng gegen die Chiropraktik ab. Beide Methoden führen zwar zum selben Ziel (die Einrenkung der Wirbel), aber die Wege dahin sind gänzlich verschieden. Der Chiropraktiker arbeitet mit ruckartigen Bewegungen, die zum Teil recht schmerzhaft sein können, während die „Methode Dorn” von ausgebildeten Laien mit viel Einfühlungsvermögen in der Bewegung des Behandelten mit leichtem Druck auf die Dornfortsätze durchgeführt wird. Die Methode enthält ebenso Übungen zum Einrenken der Gelenke, die von jedem Menschen selbst durchgeführt werden können. Verschiedene Beinlängen resultieren oft aus teilweise verrutschen Hüft-, Knie- und Fußgelenken – sitzen diese wieder fest an ihrem Platz sind Höhenveränderungen durch Einlagen meist unnötig. |